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Ehrenkreuz der Schützen für Theo
Böhle
Kreisverband
Aschendorf feiert 50-jähriges Bestehen
Besondere Ehrung:
Theo Böhle (links) erhielt das Ehrenkreuz vom Präsidenten
des Schützenbundes Osnabrück-Emsland-Grafschaft
Bentheim, Ernst Busse. Foto: mm
Herbrum.
Die Festveranstaltung zum 50-jährigen Bestehen des
Kreisschützenverbandes Aschendorf in der Herbrumer
Mehrzweckhalle war ein gelungener Abend und hielt für den
Kreispräsidenten Theo Böhle eine ganz besondere
Überraschung bereit: Der Präsident des Schützenbundes
Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim, Ernst Busse, verlieh
ihm das Ehrenkreuz des Schützenbundes. „Diese
Auszeichnung ist vergleichbar mit dem Bundesverdienstkreuz“,
erklärte Busse mit einem Augenzwinkern, brachte damit aber
zugleich auch seinen Dank für die geleistete Verbandsarbeit
des Kreispräsidenten zum Ausdruck. Diese besondere Ehrung
kann nur durch den Präsidenten des Schützenbundes selbst
vorgenommen werden. Weiterer Höhepunkt des Abends war die
Bekanntgabe des Jubiläumskönigs und der
Jubiläumskönigin. Bereits zwei Wochen zuvor hatte das
Jubiläumsschießen beim Schießverein
Aschendorferweg stattgefunden. Gewertet wurde dabei nur die Stelle
hinter dem Komma, erklärte Theo Böhle vor der
Proklamation. Mit 5,3 Ringen wurde Silke Hilling vom Papenburger
Schützenverein 1800 Jubiläumskönigin und Ewald
Vooren vom Schützenverein Rhede mit 6,3 Ringen
Jubiläumskönig. Böhle überreichte beiden die
Königsplakette. Für die Veranstaltung hatte Rudolf
Seiters, Präsident des Deutschen Roten Kreuzes, die
Schirmherrschaft übernommen. Er dankte allen, die in Vereinen
und Verbänden ehrenamtlich und freiwillig tätig sind.
„Das Leben wäre anders ohne Leute, die sich für
Vereine, Gemeinschaft und Sport einsetzen“, so Seiters. Die
Ehrenamtlichen leisten einen unverzichtbaren Beitrag zum
Gemeinwohl. Zugleich ständen die Schützen für
Tradition, sportlichen Wettkampf und Kameradschaft. Die Vereine
seien zudem Stätten der sozialen Begegnung. Niedersachsens
Justizminister Bernd Busemann lobte die Schützenvereine nicht
nur für ihre sportlichen Erfolge, sondern auch für ihr
Vereinsleben. Dadurch werde ein besonderes Miteinander geschaffen.
Papenburgs Bürgermeister Jan Peter Bechtluft dankte den
Schieß- und Schützenvereinen für ihre
Jugendarbeit. Durch den Umgang mit der Waffe werde den
Jugendlichen Verantwortungsbewusstsein vermittelt. Die
Gratulationen des Nordwestdeutschen Schützenbundes
überbrachte Präsident Jonny Otten. Er überreichte
Theo Böhle außerdem zum Jubiläum die Urkunde des
Schützenbundes. Für die musikalische Umrahmung des
offiziellen Teils sorgten die Blaskapelle Heede und der
Spielmannszug Papenburg 1924.
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